SAP-Problematik und ineffiziente Prozesse
Ein globaler Spezialchemie-Hersteller stand vor einem IT-Kollaps. Die SAP-Einführung war fehlgeschlagen und veraltetet IT-Infrastruktur bremste Geschäftsprozesse aus. Hinzu kam Intransparenz bei den Prozessketten, was zu Effizienzverlusten und Frust in der Belegschaft führte.
Drei akute Probleme
Die IT stand vor einem Dilemma: Die fehlgeschlagene SAP-Einführung mit lückenhafter Dokumentation und frustrierten Nutzern, ineffiziente Supply-Chain-Prozesse ohne klare Verantwortlichkeiten oder Transparenz – und ein Führungsvakuum, das demotivierte Teams und fehlende Projektsteuerung zurückließ.
Hebel für den IT-Relaunch
Die Strategie zielte auf eine totale Transformation der IT-Organisation: Regelmäßige SAP-User-Umfragen sollten Prioritäten identifizieren, effektivere Tools und eine IT-Umstrukturierung daraufhin die Wende einleiten. Zudem förderte der IT-Interim die Kooperation mit der Belegschaft, um Change-Prozesse partizipativ zu gestalten.
Eine klare IT-Roadmap
Die SAP-Prozesse wurden durch Fehlerbeseitigung, Dokumentation und Optimierungen stabilisiert. Gleichzeitig verbesserten Dashboards und ein neuer S&OP-Prozess die Supply-Chain-Transparenz, während die Auslagerung der Versandabwicklung und ein optimiertes Bestandsmanagement die Effizienz steigerte.