Strategische Lücke und Pandemie-Druck
Ein mittelständisches Unternehmen mit Großhandels- und Direktvertrieb stand vor einer doppelten Herausforderung: Die Konzernmutter forderte eine strategische Neubewertung der Operations und eine optimierte Lieferperformance, während die Covid-19-Pandemie die Supply Chain unterbrach.
Drei kritische Engpässe
Das Unternehmen kämpfte mit einer dreifachen Belastung: Unklaren Operations-Strategie und fehlenden Standortkonzepten, während die Lieferperformance mit nur 86% OTIF deutlich unter dem Ziel von 93% lag. Die Covid-19-Pandemie verschärfte die Lage durch gestörte Lieferketten, schwankende Aufträge und strenge Hygienevorgaben.
Datenbasierte Entscheidungen und Krisenmanagement
Datengetriebene Analysen und Benchmarking mit IT-/Automatisierungsanbietern bildeten die Grundlage für die neue Zielstruktur. Parallel sicherte eine Pandemie-Strategie die Lieferfähigkeit. Für die OTIF-Steigerung setzten tägliche Produktionsmeetings und wöchentliche PDCA-Zyklen an den Ursachen an.
Schnelle Erfolge trotz Krise
Die Lagerbestände wurden gezielt erhöht und Lieferanten neu koordiniert. Durch Verdoppelung der Produktionskapazität an Engpassstellen stieg der OTIF-Wert auf 93%. Gleichzeitig wurden ein kosteneffizientes Standortkonzept und Insourcing umgesetzt. Eine flexible Personaleinsatzplanung gleicht seitdem schwankende Aufträge aus.