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Wie ein Unternehmen durch Prozessoptimierung, Compliance & M&A-Begleitung Liefertreue und Marktposition stärkte.

  • Stakeholder: Geschäftsführung & Gesellschafter
  • Sektor: Maschinen- und Anlagenbau
  • Dauer: 24 Monate
  • XQI Manager-rolle: Interim COO
Ausgangssituation

Operative Schwächen gefährden Marktposition

Ein global agierender Anlagenbauer mit 1.300 Mitarbeitenden und 65 Mio. € Umsatz stand vor existenziellen Herausforderungen: Ineffiziente Produktionsprozesse, Qualitätsmängel und Lieferverzögerungen belasteten die Profitabilität und Kundenbeziehungen. Gleichzeitig erforderte ein laufender M&A-Prozess klare Strukturen und Transparenz – besonders kritisch in den internationalen Standorten Russland, Ukraine und Zentralasien. Die Geschäftsführung mandatierte einen Interim Manager Maschinenbau mit COO-Expertise, um Produktion, Logistik und Compliance nachhaltig zu stabilisieren.

Herausforderung

Komplexität in sechs Werken meistern

Mit rund 1.000 operativen Mitarbeitenden in sechs Werken stand die konsequente Umsetzung von Prozessoptimierung und Lean Management im Fokus. Grund hierfür waren Produktionsineffizienzen, die zu Lieferengpässen und Kundenunzufriedenheit führten. Gleichzeitig belastete die fehlende Standardisierung sowohl die Qualität als auch die Compliance.

Die internationalen Aktivitäten steigerten zudem die Komplexität, insbesondere bei den gegebenen herausfordernden Marktbedingungen. Vor diesem Hintergrund lautete das klare Ziel, operative Exzellenz zu erreichen – um Investoren durch Transparenz und Skalierbarkeit zu überzeugen.

 

Strategie

Ganzheitliche Restrukturierung mit klarem Fokus

Als Director of Production and Logistics setzte der XQI Manager auf eine dreistufige Transformation:

Im Rahmen der Maßnahmen wurden Prozessoptimierung und Digitalisierung vorangetrieben: Die Produktionsabläufe wurden nach Lean-Prinzipien standardisiert, und durch die Einführung transparenter Steuerungskennzahlen konnte die Effizienz deutlich gesteigert werden. Zudem erfolgte der Neuaufbau eines Qualitätsmanagementsystems sowie die Verankerung von Compliance-Strukturen – beides entscheidend für den M&A-Prozess. Darüber hinaus umfasste die operative M&A-Begleitung die Schaffung notwendiger Transparenz für Investoren, insbesondere durch klare Supply-Chain- und Produktionsdaten.

Umsetzung

Von der Krise zur stabilen Performance

Innerhalb von 24 Monaten transformierte der Interim COO das Unternehmen:

Im Rahmen der Maßnahmen wurden die Prozesse an allen sechs Standorten harmonisiert – von der Fertigung bis zur Auftragsabwicklung – und so eine einheitliche Arbeitsweise geschaffen.

Durch Automatisierung und verschlankte Abläufe stieg die Lieferperformance, sodass Liefertermine zuverlässiger eingehalten wurden. Ein robustes Qualitätsmanagement sicherte die Produktqualität und stärkte das Kundenvertrauen.

Zudem wurden nachhaltige Compliance-Strukturen für rechtssicheres Handeln in internationalen Märkten aufgebaut. Die operative Transparenz beschleunigte den M&A-Prozess, erhöhte die Attraktivität des Unternehmens und erleichterte die Investorensuche.

Ergebnis

Stabilität, Skalierbarkeit und Investorenvertrauen

  • Operative Stabilität
  • Gestärkte Marktposition
  • Erfolgreiche M&A-Begleitung

„Der Interim COO übernahm von Tag 1 an die Verantwortung für 1.000 Mitarbeitende in sechs Werken – mit einer klaren Zielsetzung: Operative Exzellenz herstellen, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Durch konsequente Prozessoptimierung, Lean Production und transparente Steuerung gelang es ihm, die Performance nachhaltig zu verbessern und den M&A-Prozess erfolgreich zu begleiten.“

Verantwortlich für diese Case study:
Dr. Andreas Schmitz

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