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Operative Stabilisierung und Leistungssteigerung eines Automotive-Zulieferers

  • Stakeholder: Vorstand eines familiengeführten Technologieunternehmens
  • Sektor: Automotive
  • Dauer: 18 Monate
  • XQI Manager-Rolle: Chief Operations Officer (COO)
Ausgangssituation

Lieferkrise, komplexe Produktanläufe treffen auf überforderte Organisation

Ein familiengeführter Automotive-Zulieferer mit zwei Werken und rund 600 Mitarbeitenden stand unter hohem operativem Druck: Lieferengpässe, erhebliche Rückstände und parallele Produktanläufe gefährdeten Kundenbeziehungen und Ergebnisqualität.

Der Vorstand mandatierte einen Interim COO, um Produktion, Logistik und Supply Chain zu stabilisieren, die OEM-Lieferfähigkeit wiederherzustellen und die Operations nachhaltig neu auszurichten.

Herausforderung

Vom Firefighting zu belastbarer operativer Führung

Die Organisation arbeitete im Krisenmodus. Intransparente Mengen-, Kapazitäts- und Personalplanung, Engpässe und instabile Produktionssteuerung verhinderten vorausschauendes Handeln. Zugleich waren kritische Serienstarts ohne Personalaufbau abzusichern.

Gefordert waren rasch belastbare Fakten, Akzeptanz für den Veränderungskurs und die konsequente Auflösung der OEM-Eskalationen.

Strategie

Stabilisieren, transparent steuern, nachhaltig verbessern

Eine integrierte Operations-Agenda verband Lieferstabilisierung mit struktureller Leistungssteigerung. KPI-Führung, flächendeckendes Shopfloor-Management und eine durchgängige Mengen-, Kapazitäts- und Personalplanung schufen eine gemeinsame Faktenbasis.

Die Produktionssteuerung wechselte vom Firefighting zu einer vorausschauenden Pull-Logik. OEE, TPM, Qualität und agiles Anlaufmanagement wurden als zentrale Hebel für Produktivität und Kapazität etabliert.

Umsetzung

Führung in der Linie – Wirkung auf dem Shopfloor

Der Interim COO übernahm die Führung von rund 600 Mitarbeitenden, analysierte die Lage, priorisierte kritische Wertströme und setzte ein verbindliches Maßnahmenprogramm auf.

Eingeführt wurden ein durchgängiges KPI- und Shopfloor-System sowie transparente Mengen-, Kapazitäts- und Personalplanung. Organisation und Schlüsselpositionen wurden neu ausgerichtet, die Steuerung auf Pull und Lean umgestellt. Agiles Projektmanagement sicherte Serienstarts; OEE-, TPM- und Qualitätsinitiativen beseitigten Engpässe ohne Personalaufbau.

Klare Kommunikation, Präsenz in den Werken und konsequentes Tracking schufen Akzeptanz. Das Führungsteam trug die Neuausrichtung aktiv mit und verankerte sie nachhaltig.

Ergebnis

OEM-Konflikte gelöst, Produktivität und Ergebnis nachhaltig gesteigert

Rückstände und OEM-Konflikte wurden vollständig abgebaut, die Lieferperformance stabilisiert. Zugleich gewann das Unternehmen operative Steuerungsfähigkeit, zusätzliche Kapazität und eine tragfähige Führungs- und Prozessarchitektur.

  • Produktivitätssteigerung von bis zu 15 %
  • Unmittelbare Kosten- und Ausschussreduzierung von 2 Mio. EUR, weitere 6 Mio. EUR im zweiten Schritt abgesichert
  • Engpassbeseitigung und Schichtgewinne ohne Personalaufbau
  • Vollständige Deeskalation: Stabilisierung kritischer Serienstarts und Wiederherstellung der OEM-Lieferfähigkeit

„Bei unserer Zusammenarbeit hatten wir oft das Gefühl, nicht mit einem Externen, sondern mit einem engagierten Mitunternehmer am Tisch zu sitzen. Die Resultate haben unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Wir können die Zusammenarbeit fachlich und persönlich uneingeschränkt empfehlen.“

XQI Executive Circle Member Michael Zeman

Verantwortlich für diese Case Study
Michael Zeman

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